Era – Das Mittelalter

1 - 4 Spieler
45 - 60 min
ab 10 Jahren
Autor:
Matt Leacock
Illustrator:
Chris Quilliams
Verlag:
Pegasus Spiele
Eggert Spiele
Spielmaterial:
4.2/5
Spaßfaktor:
4.5/5
Wiederspielwert:
4.5/5
Preis/Leistung:
4.5/5
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ERA ist ein Würfelspiel von Matt Leacock für 1 bis 4 Spieler ab 10 Jahren und dauert 45 bis 60 Minuten. Es basiert auf der Idee des erfolgreichen Im Wandel der Zeiten Würfelspiels und ist das erste „Roll & Build“-Spiel. Das Spiel beinhaltet über 100 außergewöhnliche 3D-Gebäude, die im Laufe des Spiels auf dem Spielplan eingesetzt werden.

Wir haben ERA das erste Mal auf der „Spiel 2019“ gespielt.
Was uns direkt aufgefallen und begeistert hat waren die detailreichen Miniaturen der Gebäude, welche für uns bis heute ein echter Eyecatcher sind, jedes Mal wenn bei einer Spielerunde bei uns ERA auf den Tisch kommt, erhalten wir die gleiche Rückmeldung von unseren Gästen. Was auch sehr ansprechend ist für Gelegenheitsspieler ist, dass das Regelwerk sehr einfach erklärt und übersichtlich ist.
Die einzelnen Phasen im Spiel sind in einer Sinnvollen Reihenfolge Unterteilt und bilden einen schönen roten Faden damit man nicht durcheinander kommt. Diese möchte ich euch kurz benennen und erklären damit ihr einen Überblick habt:
1. Würfeln
In dieser Phase Würfeln alle gleichzeitig mit ihren Würfeln bis zu 3 mal um ihre Ressourcen für diese Runde zu bestimmen. Achtung Würfel mit Schädeln dürfen nicht neu gewürfelt werden, es sei denn ihr habt ein Entsprechendes Gebäude was dies erlaubt.  
2. Sammeln

In der Sammelphase werden alle Ressourcen der Würfel und der schon bestehenden Gebäude auf dem Spielbrett gewertet und zusammengerechnet, überzählige Ressourcen verfallen.
3. Ernähren

Zu Beginn des Spiels hat man 4 Würfel (3 Gelbe und 1 Grauen), welche man dann mit 4 Nahrungseinheiten bezahlen muss. Im Verlauf des Spiels kann man weitere Würfel dazu bekommen in dem man bestimmte Gebäude baut, aber Vorsicht jeder Würfel muss in dieser Phase mit einer Nahrung bezahlt werden. Funktioniert dieses nicht erhält man einen Desasterpunkt, welcher in der Abschlusswertung als Minuspunkt gewertet wird.  
4. Desaster

In der Desaster Phase überprüfen alle Spieler ihre gewürfelten Schädel und führen die dazu Passende Aktion durch. In manchen Fällen betrifft dies die Mitspieler in anderen einen Selbst.
5. Bauen

Endlich dürfen die Ressourcen ausgegeben werden und Gebäude gebaut werden, zu beachten ist hier das eine Stadt, welche von einer Mauer umgeben ist nachher doppelt gewertet wird, dies sollte man nie außer Acht lassen. Ressourcen die diese Runde nicht ausgegeben werden nimmt man in die nächste mit.
6. Erpressen

Hier werden die Verhältnisse zwischen Schwert und Schild gegenübergestellt. Die Spieler mit den meisten Schwertern dürfen bei jedem anderen Spieler der weniger Schilde oder Schwerter hat eine Ressource stehlen, sollte man keine mehr haben erhält man einen Desasterpunkt.

Wann endet das Spiel?!
Sobald von 3 Gebäude Sorten keine Gebäude mehr vorhanden sind, dafür gibt es Spezielle Token die in der Mitte liegen und dann auf x gedreht werden.
Anschließend vollzieht man die Wertung der Stadt mit dem beiliegenden Wertungsbogen.

An sich ein sehr schönes Spiel mit einem großen wiederspielwert, allerdings müssen wir gestehen das wir von dem Spielbrett etwas Enttäuscht waren, da man alle Zahlenstrahlen für die Ressourcen, Kultur- und Disasterpunkte und die Phasen aufkleben muss.
Wir sind mal gespannt wie lange diese noch weitere Patin überstehen, zumal es bei so tollen Miniaturen einfach nicht so hübsch aussieht.
Man sollte sich auch immer vor Augen führen, dass Roll & Write bzw. in diesem Fall Roll & Build ein reines Glücksspiel ist und wenn man einfach schlecht Würfelt auch keine Chance hat zu gewinnen.
Die liegt aber nun mal in der Natur dieses Spiels und jeder muss selber Entscheiden ob ihm das gefällt oder nicht.
Aber wie schon gesagt alles in allem ein sehr lustiges und schönes Spiel was einem einen guten Einstieg für einen Spieleabend ebnen kann.

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